Leitbild der Haupt- und Realschule Rodenkirchen
  • Wir betrachten Stärken und Schwächen unserer Schüler als Chance.
  • Schüler, Eltern und Lehrkräfte gehen respektvoll, fair und freundlich miteinander um.
  • Unsere Lehrkräfte machen einen interessanten und motivierenden Unterricht.
  • Unsere Schule ist Umweltschule, weil wir umwelt- und gesundheitsbewusst handeln.
  • Wir bereiten unsere Schüler auf ihre berufliche Zukunft gut vor.
Wir betrachten Stärken und Schwächen unsere Schülerinnen und Schüler als Chance

Es werden Fragebögen  entwickelt, die die Schülerinnen und Schüler idealerweise zu Beginn eines jeden Schuljahres ausfüllen. Mit Hilfe dieser Fragebögen werden persönliche sowie leistungsbedingte Stärken und Schwächen aufgedeckt. Nach einer Kennenlernzeit füllen die Jahrgangsteams in Zusammenarbeit mit Frau Rozema (und ggf. in Klasse 5 mit den GS-Klassenlehrern) ebenfalls die Fragebögen zu den einzelnen Schülern aus. Außerdem bekommen die Schüler Eingangs“tests“ in den Kernfächern zur Ermittlung des Lernstandes. Somit hat eine Selbst- und Fremdeinschätzung stattgefunden.
Es werden nun passende AG’s angeboten bzw. ins Leben gerufen, die die Schüler dabei unterstützen sollen, ihre persönlichen (charakterlichen) Stärken gezielt einzusetzen und weiterzuentwickeln sowie an ihren Schwächen zu arbeiten oder auch diese gezielt einzusetzen.
Es werden Wege und Möglichkeiten gefunden, außerschulisch erworbene Kompetenzen sinnvoll im Unterricht einsetzen zu können.
Um die leistungsbedingten Stärken und Schwächen optimal fordern bzw. fördern zu können, werden die Lerntypen der einzelnen Schüler ermittelt. Somit kann eine gezieltere Differenzierung im Unterricht stattfinden. Hierfür ist auch die Zusammenarbeit mit Förderschulkollegen wichtig und notwendig, die für alle Lehrer selbstverständlich werden sollte. Förderunterricht während und nach der regulären Schulzeit ergänzt die differenzierenden Maßnahmen (ggf. mit Unterstützung von leistungsstarken Schülern).
Ein breites WPK-Angebot, Berufsfindungsmaßnahmen und die VBOB-Klassen sind weitere, teilweise schon bestehende, Maßnahmen den Schülern die Möglichkeit zu geben, Interessensschwerpunkte anhand ihrer Stärken (aber auch Schwächen) zu setzen.

Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte gehen respektvoll, fair und freundlich miteinander um
 
Wir fordern an unserer Schule ein respektvolles, faires und freundliches Verhalten ein. Dieses ist in unserer Schulordnung festgehalten und wird in den Klassen regelmäßig angesprochen. Wir erarbeiten mit unseren Schülerinnen und Schülern richtige Verhaltensweisen durch Maßnahmen wie Sozialkompetenztraining oder auch durch Einzelberatung bei Konflikt- und Krisensituationen..
 
Den Schülerinnen und Schülern steht ein Mobbing-Interventionsteam (MIT), bestehend aus mehreren dafür ausgebildeten Lehrkräften zur Verfügung. Des Weiteren werden Schülerinnen und Schüler zu Streitschlichtern ausgebildet, damit Konflikte untereinander früh und verantwortungsbewusst geklärt werden können.
 
Auch der SV-Berater steht den Schülerinnen und Schülern als Vertrauenslehrkraft zur Verfügung. Neben der Arbeit mit der Schülervertretung steht er auch bei individuellen Problemen zur Verfügung.
 
Ein Sozialpraktikum in Jahrgang Zehn des Hauptschulzweiges bringt die heutzutage so wichtigen und bis dahin erlernten Sozialkompetenzen zur Anwendung. Dabei gehen die Schülerinnen und Schüler über einen bestimmten Zeitraum in soziale Einrichtungen und engagieren sich dort mit und für ihre Mitmenschen. Zukünftig soll dieses Modell auch für den Realschulzweig durchgeführt werden.
 
Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer arbeiten mit ritualisierten Klassenregeln, die den Zusammenhalt der Gemeinschaft fördern und ein nettes, freundliches, respekt- und vertrauensvolles Umgehen miteinander ermöglichen. Hierbei bedienen sie sich eines Classroom-Managements.
 
Unsere Lehrkräfte machen einen interessanten und motivierenden Unterricht:

Das Kollegium bildet sich in der Weise fort, dass jeder Kollege / jede Kollegin über eine reichhaltige Methodenvielfalt verfügt. Selbstgesteuertes Lernen, die Planung in Jahrgangsteams, Projektarbeit, außerschulische Lernorte, eine Feedbackkultur und die Einrichtung von Hospitationsringen bilden einen Schwerpunkt der nächsten Jahre (siehe Fortbildungskonzept und -plan). Möglichkeiten der Binnendifferenzierung zur Stärkung der individuellen Fertigkeiten und Fähigkeiten sollen von allen Lehrkräften angewandt werden können.
Der Unterricht soll sich an den Interessen der Schülerinnen und Schüler orientieren, die in die Planung einbezogen werden sollen.
Die Evaluation der Unterrichtsqualität wird in diesem Schuljahr durch Fragebögen für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern begonnen. Die Auswertung geschieht  ebenfalls in Gruppen mit allen Beteiligten.
Der Schultag soll innerhalb der nächsten zwei Jahre auf einen unterstützenden Rhythmus umgestellt werden. Hierzu sollen Erfahrungen anderer Schulen im bundesweiten Netzwerk Ganztagsschule genutzt werden.
Verstärkt werden Experten von außerhalb in den Unterricht eingebaut. Dazu kommt die vielfältige Nutzung von außerschulischen Lernorten.
Das Erstellen einer didaktischen Jahresplanung, die zu mehr fächerübergreifenden und projektorientiertem Lernen führen soll, wird in den nächsten zwei Schuljahren vollendet.
Klassenlehrer bemühen sich um ein Classroom-Management, bei dem organisatorische und pädagogische Anteile zusammengeführt werden. Hierzu müssen Fortbildungen besucht werden.
Bis zum Ende des nächsten Schuljahres werden unter Beteiligung aller Lehrkräfte ein Methoden- und Medienkonzept entwickelt.

Unsere Schule ist Umweltschule, weil wir Umwelt- und gesundheitsbewusst handeln.
 
Unser Motto lautet: „Fairer Umgang mit Mensch und Natur“. Das versuchen wir im alltäglichen Schulbetrieb in die Tat umzusetzen.
Seit dem Jahr 2000 ist die Schule „Umweltschule in Europa“ und seit dem  Jahr 2010 „Klimaschutzschule der Bundesrepublik Deutschland“.
So arbeiten wir:
Wir arbeiten in Projekten wie ZISCH (Zeitung in der Schule) und verschiedenen Umweltprojekten wie einem schuleigenen Müllprojekt, Klimaprojekten und der Kooperation mit dem EWE-Mobil.
Die Arbeit an außerschulischen Lernorten wie z.B. dem Bronzezeithaus, dem Klimahaus und dem Universum soll verstärkt genutzt werden. Besichtigungen z.B. von landwirtschaftlichen Betrieben und Deichschäfereien in der Region bilden einen zusätzlichen Schwerpunkt.
Unsere Schülerinnen und Schüler bringen sich aktiv in die Verschönerung und Gestaltung der Schulgebäude ein. Sie betreiben eine Fahrradwerkstatt, eine Druckerei und eine Filmwerkstatt. Am Ende präsentieren sie ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit. Einmal in der Woche bietet ein Hauswirtschaftskurs den Schülerinnen und Schülern ein gesundes Frühstück an.
Unsere Schülerinnen und Schüler nehmen an sportlichen Turnieren teil und führen selbst solche durch.
Unsere Lehrkräfte bilden sich auch in Umwelt- und Klimabereichen z. B. durch Besichtigungen von Betrieben der Abfallwirtschaft fort.
 

Wir bereiten unsere Schülerinnen und Schüler auf ihre berufliche Zukunft gut vor!

Unser Berufsorientierungskonzept basiert auf sieben Säulen:
1)     Stärkenermittlung: Ausgehend von einer Potentialanalyse erkunden unsere SuS ihre Stärken, Interessen und Fähigkeiten in regelmäßigen Abständen.
2)     Information: Unsere SuS informieren sich im Berufsinformationszentrum und auf der jährlich stattfindenden, schulinternen Berufsinformationsbörse (BIB). Im Berufe – Universum gehen sie auf Erkundungstour. Wir arbeiten eng mit regionalen Unternehmen zusammen und haben mit einigen Kooperationsverträge geschlossen.  Bis Januar 2014 haben wir ein Berufsinformationsbüro eingerichtet. Berufsorientierung versteht sich als Querschnittsaufgabe aller Fächer und ist damit ein zentraler Bestandteil des Unterrichtsalltags.
3)     Beratung: Wir arbeiten eng mit dem Berufsberater der Agentur für Arbeit zusammen. Zudem sind unser Berufsstartbegleiter und alle Lehrkräfte stets Ansprechpartner bei allen beruflichen Fragen und Problemen!
4)     Stärkenförderung: Wir begegnen unseren SuS stärkenorientiert und ermutigen sie, ihre Stärken im Schulalltag einzubringen. In Wahlpflichtkursen ab Klasse 6 sowie Profilkursen ab Klasse 9 wählen sie Neigungsfächer.  In Schülerfirmen wird die Schule bspw. mit Frühstück versorgt. Jeden Tag ist der Schulsanitätsdienst im Einsatz. Betriebspraktika werden gründlich vor- und nachbereitet. In Praxiswerkstätten können unsere Achtklässler praktische Erfahrungen sammeln, etwa in der Fahrradwerkstatt oder beim Buchdruck. Auf Schulfesten kann sich jeder individuell einbringen.
5)     Entscheidung: Wir reflektieren gemeinsam mit unseren SuS und ihren Eltern mögliche Berufswahlentscheidungen. Dabei regen wir immer an, Alternativen zu finden. Wir ermutigen unsere SuS zu weiteren freiwilligen Praktika.
6)     Bewerbung: Unsere SuS nehmen an internen und/oder externen Bewerbungstrainings teil. Wir ermutigen sie vor Bewerbungsgesprächen, damit sie sicher und überzeugend auftreten, freuen uns über Erfolge und spornen bei Misserfolgen an, es erneut zu probieren.
7)     Übergang: Wir sprechen mit unseren SuS über den neuen Lebensabschnitt nach der Schule und bieten an, auch weiterhin für Fragen oder Probleme da zu sein.


Ein erfolgreiches Projekt an unserer Schule ist die VBOB – Klasse! VBOB steht für „Vertiefte Berufsorientierung und Berufsstartbegleitung.“ Schulmüde Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Wesermarsch erhalten in Klasse 8 und 9 die Chance, praxisbezogene Grundfertigkeiten zu erwerben, die ihnen den Einstieg ins Berufsleben erleichtern. Durch die dauerhafte Einbindung in Praktikumsbetriebe können sie den Zusammenhang zwischen beruflichen Anforderungen und schulischen Notwendigkeiten besser nachvollziehen. In Kombination mit der gezielten schulischen Förderung steigen ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz deutlich. Ziel dieser Klassen ist eine deutliche Reduzierung der Schülerinnen und Schüler ohne Hauptschulabschluss und die Vermittlung in eine Ausbildung. In den letzen Jahren haben zwischen 65% und 75% unser Schülerinnen und Schüler einen Ausbildungsplatz nach Klasse 9 bekommen. Fast alle haben ihren Hauptschulabschluss geschafft!
Das Projekt wird vom Landkreis und der Arbeitsagentur finanziert und vom BNW (Bildungswerk der niedersächsischen Wirtschaft) durchgeführt. Neben den Klassenlehrern ist daher ein Berufsstartbegleiter vom BNW für die VBOB – Klassen zuständig.
Ergänzende Informationen des Kultusministeriums zur Oberschule gibt es

hier als pdf-Datei.